Jenseits von Eden
Jenseits von Eden
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Picture
Salinas-Chor: Rainer Scharenberg, Ingmar Kurenbach, Stefan Schleue, Richard Lingscheidt, Juliane Pempelfort, Philipp Alfons Heitmann, Pablo Guaneme Pinilla, Joachim Berger, Anna Lisa Grebe
Jenseits von Eden
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Picture
Richard Lingscheidt (Charles Trask), Pablo Guaneme Pinilla (Cyrus Trask), Anna Lisa Grebe (Mrs. Trask)
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WEITERE BILDER
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John Steinbeck

Jenseits von Eden


# Es bleibt in der Familie
Premiere am 14.01.2017, Schauspielhaus
 
Romanbearbeitung


Sonntag, 12. März 2017, 14.00 Uhr
ca. 2 Stunden und 40 Minuten (eine Pause) | Schauspielhaus

Besetzung
Autor John Steinbeck
Übersetzung und Bearbeitung Ulrike Syha
Regie Michael Lippold
Bühne / Kostüme Amelie Hensel
Musik Ingmar Kurenbach
Dramaturgie Alexandra Engelmann
Adam Trask Stefan Schleue
Cathy Ames Juliane Pempelfort
Horace Quinn, Sheriff / Faye Joachim Berger
Caleb trask / Charles Trask Richard Lingscheidt
Aron Trask / Cyrus Trask / James Grew Pablo Guaneme Pinilla
Der Salinas-Chor: -------------------------------------
Julius Euskadi, Hilfssheriff / Mr. Edwards / Will Hamilton / Der Arzt / Samuel Hamilton / Soldat 1 Philipp Alfons Heitmann
Lee / Mr. Bacon / Mr. Ames / Der Richter Rainer Scharenberg
Abra Bacon / Mrs. Trask 1 / Mrs. Ames Anna Lisa Grebe
Soldat 2 / Live Musiker Ingmar Kurenbach
weitere Termine

Pressestimmen

Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 16.01.2017

Lakonischer Witz, unterkühltes Spiel bestimmen die Inszenierung, in der zudem die Live-Musik von Ingmar Kurenbach eine starke tragende Funktion hat. Ob "Tom Duly", "Star Spangled Banner" von Jimi Hendrix oder die Titelmelodie aus dem "Rosaroten Panther" - Kurenbach reißt manches nur an, gibt dann wieder musikalische Kommentare ab oder trägt gleich eine ganze Szene. Wie eine szenische Erzählung ist diese Fassung angelegt, die Musik ist nicht wegzudenken.
Das an den Wilden Westen erinnernde Bühnenbild mit entsprechenden, zum Figurcharakter passenden Kostüm (Amelie Hensel) und auch Reminiszenzen an Filme wie "River of no Return" mit Marilyn Monroe fügen sich mit dem Spiel des hervorragenden Ensembles zu einem wunderbar geschlossenen und spannend erzählten Theaterabend.
Mühelos springen die Schauspieler von Rolle zu Rolle.
Helga Bittner

O-Ton, 15.01.2017

Im Regisseur Michael Lippold hat sie einen kongenialen Partner gefunden, der ihr Werk in einer wunderbar feinfühligen, durchdachten und niemals Tiefgang vermissenlassenden Inszenierung umgesetzt hat. […]

Erste Irritationen ob der sehr konventionellen „Western“-Kostüme von Amelie Hensel weichen später der Bewunderung ihrer originellen Einfälle in den Variationen. Das ist von vorn bis hinten großartig durchdekliniert. Auch die Bühne hat Hensel mit einer Grundidee auf das Feinste gestaltet.
[…]
Die bestens vorbereiteten Schauspieler fühlen sich in dieser Umgebung sichtlich wohl. Da fällt es allen leicht, Spitzenleistungen zu erbringen. Unterschiede sind da kaum oder allenfalls in Nuancen auszumachen.

Michael S. Zerban | O-Ton

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Weitere Rezensionen unserer Theatertester finden Sie hier.

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Diese große amerikanische Familiensaga umfasst eine Zeitspanne von der Mitte des vorletzten Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkriegs und erzählt die Geschichte der ungleichen Stiefbrüder Charles und Adam Trask. Beide buhlen um die Zuneigung und den Respekt ihres Vaters und erliegen den Reizen der mysteriösen Cathy, die ihren Einfluss auf die Brüder nutzt, um sie zu entzweien. Sie heiratet Adam und verlässt ihn und die neugeborenen Zwillinge, um sich ihren Lebensunterhalt in einem Bordell zu verdienen. Der Familienzwist überträgt sich auf ihre Söhne Aron und Caleb, die ebenfalls um die Liebe des Vaters ringen. Caleb, in Hassliebe zu seinem Bruder verbunden, trifft eine folgenschwere Entscheidung, die die Ereignisse in einer modernen Version der biblischen Kainsgeschichte gipfeln lässt.
Steinbeck spürt in seinem Epos der immerwährenden Frage nach, ob der Mensch gut oder böse ist und ob er die Wahl hat, sich für das eine oder andere zu entscheiden. Berühmt wurde „Jenseits von Eden“ vor allem durch Elia Kazans legendäre Verfilmung (1955) mit James Dean, die jedoch lediglich auf dem letzten Drittel von John Steinbecks monumentalem Epos basiert.
Für ihre Bühnenfassung greift Ulrike Syha auf den gesamten Roman zurück. Sie erzählt eine große, gewaltige Familiensaga, die sich über drei Generationen spannt und in deren Mikrokosmos sich die Umwälzungen der Weltgeschichte spiegeln.

Wenn Sie mehr wissen wollen

Eine gute Kurzbiografie des Autors finden Sie hier

In Salinas, dem Geburtsort John Steinbecks, gibt es noch heute das „National Steinbeck Center" , auf dessen Internetseite sich Interessantes rund um Salinas und John Steinbeck lesen lässt.

Eine gute Zusammenfassung der Geschichte der USA bekommen Sie auf dieser Webseite.

Die Lieder, die die Inszenierung inspiriert haben, finden Sie auf youtube.

Wie immer finden Sie in der Stadtbibliothek weiterführende Literatur zur Inszenierung.