Baumeister Solness
Baumeister Solness
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Picture
Joachim Berger (Halvard Solness), Philipp Alfons Heitmann (Doktor Herdal), Anna Lisa Grebe (Hilde Wangel), Hergard Engert (Aline Solness), Pablo Guaneme Pinilla (Ragnar Brovik)
Baumeister Solness
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Picture
Anna Lisa Grebe (Hilde Wangel), Joachim Berger (Halvard Solness)
Baumeister Solness
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WEITERE BILDER
premiere

Henrik Ibsen

Baumeister Solness


# Die Rechnung kommt zum Schluss
Premiere am 01.10.2016, Schauspielhaus
 
Schauspiel


Besetzung
Autor Henrik Ibsen
Inszenierung Esther Hattenbach
Bühne / Kostüme Anna Schurau 
Malte Schurau
Musik Johannes Bartmes
Gitarren-Interludes Alex Auer
Dramaturgie Reinar Ortmann
Halvard Solness Joachim Berger
Aline Solness Hergard Engert
Doktor Herdal Philipp Alfons Heitmann
Ragnar Brovik Pablo Guaneme Pinilla
Kaja Fosli Juliane Pempelfort
Hilde Wangel Anna Lisa Grebe
weitere Termine
Mi, 24.05.17, 19.30 Uhr
Sommertheater / Detmold

Pressestimmen

Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 03.10.2016

Die aus der Klassikerstadt Weimar stammende Regisseurin Esther Hattenbach und der RLT- Chefdramaturg Reinar Ortmann haben für Ibsens bürgerliche Seelen-Bloßlegung eine entstaubte, ungemein faszinierend neue Lesart herausgefiltert. Und mit den beiden Protagonisten Joachim Berger (Solness) und Anna Lisa Grebe (Hilde Wangel) die passenden Darsteller gefunden.
Zunächst noch höflich-schüchtern, dann eindringlich und immer fordernder zerkratzt Anna Lisa Grebe die Erinnerungs-Camouflage von Joachim Berger. Dessen hemdfreier Oberkörper verrenkt sich in Muskelposen, während der Kopf eine routinierte Weglächeln-Parade vorführt.
In Esther Hattenbachs Inszenierung ist es nicht der altersbedingt taumelnde Baumeister, der am Schluss vom Turm eines neuen Hauses stürzt. Es ist der von den Parzen des kalten Nordens, den Trollen, um sein Glück gebrachte Emporkömmling.

Claus Clemens

Theater Pur, 10.10.2016

Esther Hattenbachs Deutung des Stückes fasziniert und überzeugt. Sie hat dem Rheinischen Landestheater wieder einmal eine Aufführung geschenkt, die sich an jedem größeren Stadt- oder Staatstheater durchsetzen würde.

Dietmar Zimmermann

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Weitere Rezensionen unserer Theatertester finden Sie hier.

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Halvard Solness hat als Baumeister alle Konkurrenten überflügelt. Sein früherer Lehrmeister Brovik ist jetzt sein Assistent, dessen Sohn Ragnar ist als Zeichner angestellt. Solness neues Projekt, die Wiedererrichtung des abgebrannten Elternhauses seiner Frau Aline, steht kurz vor der Vollendung. Doch ein Generationenwechsel steht an: Ragnars Talent bedroht Solness, er sucht zu verhindern, dass sich Ragnar als Baumeister selbständig macht. Dessen Verlobte Kaja lässt er in emotionaler Abhängigkeit als Buchhalterin dienen. Die Ehe mit Aline ist in Schweigen über die gemeinsame Vergangenheit erstickt. Ihre Zwillinge sind auf tragische Weise ums Leben gekommen.
Unversehens trifft die junge Hilde Wangel ein, die Solness zehn Jahre zuvor etwas mehr als freundschaftlich kennengelernt hat. Sie fordert das vom erfolgreichen Baumeister damals versprochene Königreich samt Schloss ein. Die rätselhafte Verbindung der jungen Frau zum alternden Solness setzt einen fatalen Verlauf der Ereignisse in Gang. Sie verlangt von Solness, dass er, ähnlich wie zehn Jahre zuvor auf dem Höhepunkt seiner Karriere, die Richtkrone auf der hohen Turmspitze des Neubaus anbringt. Solness, nicht schwindelfrei, klettert das Gerüst des Turms empor.
Henrik Ibsen zeichnet einen erfolgsverwöhnten Mann, der nicht den Mut aufbringt, in die Abgründe des eigenen Lebens zu schauen, und konfrontiert ihn mit einer jungen Frau, die durch die Unbedingtheit ihrer Forderungen die etablierten Verhältnisse aus dem Gleichgewicht bringt. In der Titelrolle wird das langjährige Ensemblemitglied Joachim Berger zu sehen sein.

Wenn Sie mehr wissen wollen

Im Mai 2016 jährte sich Henrik Ibsens 110. Todestag

Nach wie vor beweist Ibsen als Autor seine große Relevanz

Werke von Henrik Ibsen finden Sie hier

Wie immer finden Sie Tipps zu weiterführender Literatur im Theaterregal der Stadtbibliothek Neuss.