Jürgen Hofmann

Noch ist Polen nicht verloren


Manche führen, manche folgen
Premiere am 13.11.2013, Schauspielhaus
 
nach der Filmnovelle für den Lubitsch-Film "Sein oder Nichtsein"

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Besetzung
Autor Jürgen Hofmann
Regie Katka Schroth
Bühne/Kostüm Christoph Ernst
Dramaturgie Barbara Noth
Josef Tura Andreas Spaniol
Maria Tura Hergard Engert
Bronski Georg Strohbach
Grünberg Pablo Guaneme Pinilla
Kasparek Michael Großschädl
Dobosch, Regisseur Rainer Scharenberg
Magdalena Ulrike Knobloch
Andrzej Stasnik, Fliegerleutnant Henning Strübbe
Erhard, SS-Gruppenführer André Felgenhauer
Professor Siletzky Joachim Berger
weitere Termine


Stadttheater Posen, 1939: Mitten in den Proben zu „Gestapo“, einer Parodie auf Adolf Hitler, wird die Theaterbelegschaft von der Besetzung Polens durch die Deutsche Wehrmacht überrascht. Aus Angst vor Provokationen verbietet die polnische Regierung die Inszenierung und setzt stattdessen „Hamlet“ auf den Spielplan. Josef Tura freut sich, auf der Bühne wieder in der Titelrolle glänzen zu können. Doch eigenartig ist, dass immer in seinem wichtigsten Monolog bei den Worten „Sein oder Nichtsein“ ein gut aussehender Leutnant den Saal verlässt. Bald schwant Tura, dass dieser junge Mann zu seiner Frau Maria in die Garderobe eilt. Fliegerleutnant Stasnik ist jedoch nicht nur der geborene Charmeur, sondern auch aktiver Kämpfer im polnischen Untergrund.
Als die deutsche SS im Theater spioniert, um Widerstandskämpfer aufzuspüren, erweisen sich die Nazi-Kostüme und das Talent der Darsteller als überaus nützliche Waffen. Ein wirklicher Kampf um „Sein oder Nichtsein“ beginnt. Er lässt die Schauspieler über sich selbst hinauswachsen und im wahrsten Sinne des Wortes „um ihr Leben spielen“.

Intelligenter Humor, Spannung und wunderbare Rollen machen dieses Stück nach dem berühmten Lubitsch-Film SEIN ODER NICHTSEIN zu einem Theatererlebnis mit höchstem Unterhaltungswert.

Freitag, 08. November 2013, 18.00 Uhr, Soirée mit Probenbesuch