Mamma Medea
Mamma Medea
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Picture
Juliane Pempelfort (Medea), Rainer Scharenberg (Aietes), Christoph Bahr (Apsyrtos)
Mamma Medea
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Picture
Philipp Alfons Heitmann (Jason), Pablo Guaneme Pinilla (Telamon)
Mamma Medea
Mamma Medea
Mamma Medea
Mamma Medea
Mamma Medea
Mamma Medea
Mamma Medea
Mamma Medea
Mamma Medea
Mamma Medea
Mamma Medea
Mamma Medea
WEITERE BILDER
vorspiel

Tom Lanoye

Mamma Medea



Premiere am 15.09.2018, Schauspielhaus
 
Schauspiel


Mittwoch, 19. September 2018, 20.00 Uhr
ca. 2 Stunden und 20 Minuten (eine Pause) | Schauspielhaus
Abo | Tickets online kaufen

Besetzung
Autor Tom Lanoye
Regie Ronny Jakubaschk
Bühne / Kostüme / Video Marina Stefan
Musik Jörg Kunze
Dramaturgie Sebastian Zarzutzki
Medea Juliane Pempelfort
Aietes, ihr Vater / Hausmeister Rainer Scharenberg
Chalkiope, Medeas Schwester / Kirke, ihre Tante Kathrin Berg
Apsyrtos, ihr Bruder Christoph Bahr
Melas, ihre Nichte / Kreusa, Prinzessin von Korinth Anna Lisa Grebe
Jason, Anführer der Argo Philipp Alfons Heitmann
Telamon, sein Kamerad Pablo Guaneme Pinilla
weitere Termine

Pressestimmen

Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 19.09.2018

„Regisseur Ronny Jakubaschk und seinen Schauspielern, allen voran natürlich Juliane Pempelfort in der anspruchsvollen Titelrolle, gelang es, das Publikum über zwei Stunden, in denen es im Zuschauerraum mucksmäuschenstill war, zu fesseln. Nach einer starken ersten Hälfte, die einige Elemente des antiken Theaters wie den Chor enthielt, steigerte sich die Inszenierung nach der Pause noch einmal. Vor allem die „Szenen einer Ehe“ in der billigen Küchenkulisse, die das wirtschaftliche Elend der Familie zeigte, hatten es in sich. Da liefen Juliane Pempelfort und Philipp Alfons Heitmann als Jason, der Medeas gründlich überdrüssig ist, zur Hochform auf. […].“
Susanne Niemöhlmann

Hier geht’s zur NGZ-Kritik.

Um das legendäre Goldene Vlies zu bekommen, muss der Grieche Jason auf der Insel Kolchis eine tödliche Probe bestehen. Die Königstochter Medea verliebt sich in den Fremden. Sie ist bereit, ihm mit Zauberkraft zu helfen. Als seine Ehefrau verlässt sie mit ihm ihr Heimatland, verrät für seine Freiheit ihre eigene Familie und lockt sogar den eigenen Bruder in einen tödlichen Hinterhalt. Doch als zehn Jahre später Jasons Liebe zu Medea erlischt und er sie für die Heirat mit einer anderen in die Verbannung schicken will, ist Medeas Rache grausam.

Ausgehend von der „Argonautica“ des Apollonius von Rhodos und Euripides‘ „Medea“, entwirft der Autor Tom Lanoye eine ebenso märchenhafte wie moderne Fassung des zeitlosen Klassikers und kontrastiert saloppe Alltagssprache mit poetischem Blankvers. Er erzählt von schicksalhafter Verstrickung, Leidenschaft, enttäuschter Hoffnung und Fremdheit. Dabei ist es nicht nur die Fremdheit der Kulturen, sondern vielmehr die Fremdheit des menschlichen Miteinanders und die Fremdheit vor sich selbst, die zur Katastrophe führen.

Der Belgier Tom Lanoye, 1958 geboren, ist preisgekrönter Romanautor, Dramatiker, Performer und Übersetzer. Mit seiner furiosen Fassung von Shakespeares Rosenkriegen unter dem Titel „Schlachten“ ist er in ganz Europa bekannt geworden.

Wenn Sie mehr wissen wollen

"Wer ist Medea" - Essay von Dramaturg Sebastian Zarzutzki

Dichtung oder Wahrheit? Forscher suchen den realen Kern der Argonauten-Sage von Michael Leja.
Klicken Sie bitte hier:

Die Macht der Frauen. Oder: Warum Medea ihre Kinder tötete von Renate Ullrich
Klicken Sie bitte hier:

Material zu Medea zusammengestellt von Silke Meier-Künzel
Klicken Sie bitte hier:

Homepage des Autors Tom Lanoye

Wie immer finden Sie interessante Literatur zum Thema im Theaterregal der Neusser Stadtbibliothek. Hier die aktuelle Liste für "Mamma Medea" .