Europa verteidigen
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Fotograf: Björn Hickmann (Stage Picture)
Anna Lisa Grebe, Hubertus Brandt
Europa verteidigen
Fotograf: Björn Hickmann (Stage Picture)
Hubertus Brandt
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WEITERE BILDER
vorspiel

Konstantin Küspert

Europa verteidigen



Premiere am 02.03.2019, Schauspielhaus
 
Schauspiel


Dienstag, 19. März 2019, 20.00 Uhr
ca. 90 Minuten (keine Pause) | Schauspielhaus
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Besetzung
Autor Konstantin Küspert
Regie Christian Quitschke
Bühne / Kostüme Stefanie Dellmann
Erarbeitung und Einstudierung der Kampfszenen Saskia Leder
Dramaturgie Marie Johannsen
Mit: Hubertus Brandt
 Katharina Dalichau 
Anna Lisa Grebe 
Juliane Pempelfort 
Rainer Scharenberg 
Peter Waros
Pressestimmen

WDR3 Mosaik, 04.03.2019
„Ein Abend, wo Europa verteidigen, nicht ironisch gemeint ist. […] Es geht um einen Blick auf europäische Mythen und europäische Geschichte, das wiederum sehr komödiantisch und satirisch. […] Da geht es um eine Rückbesinnung auf das was wir eigentlich sind, aber mit Mitteln die durchaus ein bisschen an die Heute-Show mit dem manchmal auch etwas garstigen Humor, aber auch viel an Sketchhistorie erinnern. […] Großartiges Ensemble, in der Regie von Christian Quitschke. […] Aufgrund dieser wahnsinnig spielfreudigen Schauspieler(..), ist es ein guter Abend.“

Stefan Keim

Hier geht es zur Online-Kritik.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 04.03.2019
„Ist das vor knapp zwei Jahren uraufgeführte Stück politisch eindeutig? Ja! Denn es rüttelt auf. Aber es hat nichts Moralinsaures, die eingestreuten Monologe geben ganz schlicht Meinungen wieder, die von den Schauspielern wertfrei gesprochen werden. (Was aber auf keinen Fall mit „langweilig“ zu verwechseln ist.) […] In seiner Bearbeitung hat sich der Regisseur am Original festgehalten. So reiht er die verschiedenen Szenen aneinander wie vorgesehen, verpackt sie aber comicartig und hebt damit deutlich den permanent nach außen drängenden lakonischen Witz hervor. Seine Schauspieler folgen ihm bravourös. Hubertus Brandt, Katharina Dalichau, Anna Lisa Grebe, Juliane Pemelfort, Rainer Scharenberg und Peter Waros treffen in jeder Situation den richtigen Ton.“

Helga Bittner

Hier geht es zur Online-Kritik.

o-ton online, 14.03.2019
„Regisseur Christian Quitschke hat aus dem Stoff so etwas wie eine quietschbunte Revue gezaubert. Bühne und Kostüme dazu hat Stefanie Dellmann entwickelt. Im Hintergrund bieten griechische Stelen das Gerüst für eine Projektionsfläche, auf der prägnante Grafiken die zeitliche Einordnung der Handlung erleichtern. […]Das Ensemble zeigt sich gut vorbereitet und ausgesprochen spielfreudig. Wunderbar tragen Katharina Dalichau und Rainer Scharenberg ihre Monologe vor. Peter Waros ist insbesondere um seine Rolle als kämpfender, pinkfarbener Elefant nicht zu beneiden, zumal Saskia Leder die Kampfszenen durchaus anspruchsvoll choreografiert hat. Anna Lisa Grebe, Hubertus Brandt und Juliane Pempelfort gefallen ganz besonders in den Fortex-Szenen. Die sind es auch schlussendlich, die den Zuschauern das Lächeln auf den Lippen gefrieren lassen, wenn sie zeigen, was die Arbeit der Agentur Frontex in der Praxis bedeutet.“

Michael S. Zerban

Schon die Namensgeberin unseres europäischen Kontinents hatte es nicht leicht: Die phönizische Königstochter Europa denkt an nichts Böses, als sie Zeus in Gestalt eines umwerfenden weißen Stiers entdeckt – doch ehe sie sich versieht, wird sie von selbigem aus ihrer asiatischen Heimat auf die Insel Kreta verschleppt und dort brutal vergewaltigt. Verzweifelt will sie ihrem Leben ein Ende bereiten – doch die Liebesgöttin Aphrodite macht Europa Mut und prophezeit ihr eine glänzende Zukunft: Sie wird mit ihrem Namen für einen Kontinent der Aufklärung und der technischen Revolutionen stehen.

Und so heißt dieser Kontinent auch heute noch: Europa, mittlerweile durch den Zusammenschluss zur Europäischen Union gefestigt. Für die einen ist die EU ein strahlender Hoffnungsschimmer am Ende einer langen Reise, für andere eine nervige Verpflichtung, die man nicht schnell genug wieder loswerden kann. Die Funktion der Europäischen Union wird so kontrovers diskutiert wie nie: Was ist noch übrig von den großen europäischen Werten, wie Demokratie, Frieden und Freiheit? Was verbindet die europäischen Länder miteinander – außer einem gemeinsamen Wirtschaftsraum?

Autor und Dramaturg Konstantin Küspert, 1982 geboren, hat mit seinem wilden Ritt durch die europäische Geschichte eine zynisch-humorige Textcollage geschaffen, die den Mythos von Europa und Zeus, Meilensteine der europäischen Geschichte und aktuelle, kontroverse Meinungsbilder verbindet und so ein realistisches Bild unseres europäischen Status Quo zeichnet und aktuelle Diskussionen aufgreift.
Auch wenn dieser Theaterabend keinen Fünfjahresplan zur Rettung der EU vorlegt, zeigt er doch schonungslos – und dabei auf sehr humorvolle Art und Weise –, dass es ganz ohne die Verteidigung der europäischen Grundidee der Friedenssicherung und die Verantwortung eines jeden Einzelnen eben nicht gehen wird…

Wenn Sie mehr wissen wollen
"Eine Ode an die Freude" - Essay von Dramaturgin Marie Johannsen

Die aktuelle Bücherliste zum Stück finden Sie hier