Premierenverschiebung »Schade, dass sie eine Hure war« 15+

vom 7.3. auf den 12.3.
Schade, dass sie eine Hure war

Keine Termine in Planung.

’Tis Pity She’s A Whore

Schauspiel von John Ford

Deutsch von Rebekka Kricheldorf

Samstag, 7. März 2020, 20:00 Uhr, RLT Schauspielhaus

Mit großem Bedauern müssen wir bekannt geben, dass das für Samstag, den 7. März als Premiere geplante Schauspiel »Schade, dass sie eine Hure war« auf Donnerstag, den 12. März (20.00 Uhr) verschoben werden muss. Aufgrund von künstlerischen Differenzen haben Intendantin Caroline Stolz und die Regisseurin Kathrin Mädler in gegenseitigem Einvernehmen entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden. Intendantin Caroline Stolz und Chefdramaturgin Eva Veiders werden die Inszenierung bis zur Premiere fertigstellen.

Für Karteninhaber einer für Samstag gültigen Premierenkarte zeigen wir kostenfrei zusätzlich unser extraSPIEL: »The Dark Trullala«, Albtraum einer Puppenspielerin - Figurentheater für Erwachsene von Sarah Wissner. Diese Vorstellung findet am Samstag, 7.3.2020 um 20.00 Uhr im Studio statt. Kurzfristig entschlossene Interessierte ohne Premierenkarte können für diese Vorstellung auch Kaufkarten erwerben.
Aufgrund der Zusammenlegung zweier Abonnements am Donnerstag, 12.3. ist es unbedingt erforderlich, dass Besitzer eines Premieren-Abonnements ihre Premierenkarte vorab an der Theaterkasse tauschen.

Wir bitten um Verständnis und entschuldigen uns für die daraus entstehenden Unannehmlichkeiten.

Neuer Premierentermin »Schade, dass sie eine Hure war«: Donnerstag, 12. März 2020, 20.00 Uhr, Schauspielhaus


Schauplatz ist das ferne Italien. Bruder liebt Schwester. Schwester liebt Bruder. Die Amme stellt sich auf beiden Augen blind. Papa ahnt nichts. Da haben die diversen Bewerber um der Schwester Hand aber schlechte Karten. Der törichte Poet wird an Stelle seines ehebrecherischen adligen Rivalen erstochen. Die abgelegte Geliebte, die zuvor den Gatten aus dem Weg geräumt hatte, um dem Edelmann die Hand zu reichen, hat den Falschen erwischt. Beim zweiten Versuch, sich am Ungetreuen zu rächen, beißt sie selbst ins Gras. Die Schwester ist schwanger und willigt in die Heirat mit dem übrig gebliebenen Bewerber ein. Papa ahnt noch immer nichts. Der frisch gebackene Ehemann dagegen schon. Kein Blut auf dem Hochzeitslaken! Das Ende der Geschichte ist dafür umso blutiger. Fazit: Es müssen sechs Särge bestellt und die Amme dringend an den Augen operiert werden.

»Die Inzest-und Rachetragödie« (NZZ) des wohl bedeutendsten Zeitgenossen Shakespeares gibt mit sinnlicher Bildhaftigkeit den Blick frei auf die Liebe in den Zeiten der Renaissance. John Ford dichtet über die Moral einer übersatten Gesellschaft und schafft ein Plädoyer für die Vielgestaltigkeit der Liebe, ohne an sie glauben zu können. Im Wechsel aus Vers und Prosa schwankt die Sprache, wie bei Kleist, zwischen exaltierter Rede und dem Verstummen.

Besetzung

Soranzo, ein Edelmann
Florio, ein Bürger von Parma
Giovanni, Florios Sohn
Bergetto, ein römischer Edelmann
Richardetto, ein angeblicher Arzt
Annabella, Florios Tochter
Hippolita, Richardettos Frau
Putana, Annabellas Amme

 

Übernahme der Inszenierung nach einem Inszenierungskonzept von Kathrin Mädler mit der Bühne und den Kostümen von Franziska Isensee und der Musik von Matthias Flake.
Übernahme der Inszenierung nach einem Inszenierungskonzept von Kathrin Mädler mit der Bühne und den Kostümen von Franziska Isensee und der Musik von Matthias Flake.
Dramaturgie

Termine


Samstag, 14.September
Schauspielhaus
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Premiere
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