Glaube Liebe Hoffnung

ab Sa, 20. März 2021

Leicht hatte es Elisabeth noch nie im Leben. Doch nachdem sie zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil sie ohne Wandergewerbeschein gearbeitet hat, ist die Not so groß, dass sie ihren Körper bereits vor dem Tod dem Anatomischen Institut verkaufen will. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen leiht ein Präparator ihr das benötigte Geld. Allerdings kommt die Wahrheit ans Licht, sie wird angeklagt, verliert daraufhin ihre Arbeit, und ihre Existenz wird zu einem real gewordenen Albtraum. Kurz keimt neue Hoffnung durch die frische Liebe zu dem Polizisten Alfons Klostermeyer auf. Nachdem dieser die Beziehung aufgrund ihrer Vorstrafe schnell wieder beendet, verliert sie zusehends den Glauben an die Menschen. Dennoch will sie den Kopf nicht hängen lassen. Bei den unterschiedlichsten Instanzen sucht sie Hilfe, aber für die am Rande der Gesellschaft fühlt sich niemand zuständig.

Der Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft, die inhumane Anwendung kleiner Paragraphen und die Reduktion des Menschen auf seine monetäre Situation sind erschreckend aktuell.

Horváths »kleiner Totentanz« wurde 1936 in Wien unter dem Titel »Liebe, Pflicht und Hoffnung« uraufgeführt und wird am RLT in einer eigenen Bearbeitung zu sehen sein.

Besetzung

 

Caroline Stolz
Inszenierung
Tom Gerber
Bühne / Kostüme

Termine

Sa, 20. März 2021
20:00 Uhr
RLT Schauspielhaus
Di, 23. März 2021
20:00 Uhr
RLT Schauspielhaus
So, 11. April 2021
14:00 Uhr
RLT Schauspielhaus
Do, 22. April 2021
20:00 Uhr
RLT Schauspielhaus
So, 25. April 2021
18:00 Uhr
RLT Schauspielhaus
Mi, 12. Mai 2021
20:00 Uhr
RLT Schauspielhaus
Fr, 18. Juni 2021
20:00 Uhr
RLT Schauspielhaus