Rosi in der Geisterbahn 4+

Uraufführung
nach dem Bilderbuch und symphonischen Pop-Hörbuch 
von Philip Waechter in einer Fassung von Grit Lukas & Ensemble
 

 

Rosi Nelly Politt

Erzähler, Monster & weitere Rollen Stefan Schleue

Musiker Johannes Mittl

 

Inszenierung Grit Lukas

Bühne / Kostüme Lena Hiebel

Musikalische Leitung Johannes Mittl

Liedtexte Thomas Wolff & Wanja Olten

Dramaturgie Alexander Olbrich

TheaterAktiv Felix Herfs

Regieassistenz, Inspizienz
& Abendspielleitung
 Pia Nüchterlein

Soufflage Veronika Schepping

 

Spieldauer 35 Minuten

Premiere 19 SEP 2021

Aufführungsrechte Verlag der Autoren, Frankfurt am Main

 

Veranstaltungstechnik David Kreuzberg (Technischer Leiter/ Beleuchtungsmeister), Claudia Kurras (stellv. Technische Leiterin/Bühnenmeisterin), Nikolaus Vögele (Beleuchtungsmeister), Fredo Helmert (Leiter der Tonabteilung), Lutz Patten (Assistent der technischen Leitung), Reinhold van Betteraey, Jens Gerhard, Markus Hermes, Ivan Hristov (Medientechnik / IT), Erhad Kovacevic, Daniel Marx, Maik Neumann, Stefan Ostermann, Katrin Otte, Lutz Schalla, Matthias Schöning, Michael Skrzypek, Til Topeit, Oliver Waldhausen, Peter Zwinger Auszubildende Nour al Hamdan, Leona Kittlaus, Malte Meuter, Tim Rettig, Elias Triebel Werkstätten Schreinerei/Schlosserei Engelbert Rieksmeier (Werkstättenleiter), Lutz Meuthen, Jorge Denis Corrales Mora, Jonas Henke, Peter Herbrand, Johannes Selzner Auszubildende Werkstätten Mitja Hennig, Justin Simon, Aaron Czirr Malsaal Sarah Durry (Leiterin Malsaal), Natalie Brüggenolte (in Elternzeit), Laura Conigliello, Dmytro Fedorovic Zhdankin, Luna Warnke, Maria Felicia Montemurro Gewandmeisterei Alide Büld (Leiterin der Kostümabteilung), Waldemar Klein (Leiter der Herrenabteilung, Herrenschneidermeister), Ute Dropalla (Garderobiere), Pauline Gez (Garderobiere), Susanne Groß, Maria Knop, Alina Listau, Anna Listau, Sophia Meuser Maske Marthe von Häring (Leiterin der Maske), Marleen Fee Hackenberg, Laura Rösch Requisite Birgit Drawer (1. Requisiteurin), Lara Maury

Fotos Marco Piecuch, Plakatfoto Simon Hegenberg

Insofern nicht anders markiert, sind die Texte Originalbeiträge von Alexander Olbrich.

DIE GESCHICHTE

Wann kommt die Wende? Ich mach dem Albtraum ein Ende.

Rosi ist ein kleiner Angsthase. Jede Nacht leidet Rosi unter schrecklichen Träumen voll grässlicher Monster. So kann das nicht weitergehen. Rosi beschließt, sich ihrer Angst zu stellen. Zuerst macht sie einen Traumspezialisten ausfindig, erläutert ihm das Problem und studiert dann das » große dicke Monsterbuch«. Anschließend sucht sie die Geisterbahn auf, wo bekanntlich besonders viele furchteinflößende Monster zu finden sind. Rosi besiegt die Monster, bekommt aber Hausverbot.

Hochzufrieden kommt sie zurück nach Hause und Rosis Träume sind ab sofort … wunderschön.

 

DER AUTOR

Philip Waechter wurde 1968 in Frankfurt am Main als Sohn des Zeichners und Cartoonisten F. K. Waechter geboren. Nach dem Zivildienst in einem integrativen Kindergarten studierte er an der Fachhochschule Mainz Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration. Für seine Kinderbuch-Illustrationen wurde „Deutschlands Meister-illustrator“ (FAZ) schon mehrfach ausgezeichnet. So erhielt er auch für „Rosi in der Geisterbahn“ 2006 den Eulenspiegelpreis.

Heute lebt Philip Waechter als freier Grafiker und Illustrator in seiner Geburtsstadt.

Das Bilderbuch ist 2008 im Beltz & Gelberg Verlag erschienen.

DIE INSZENIERUNG

Die Stückfassung über die junge Heldin Rosi, die über sich hinauswächst und andere dazu ermutigt, sich nicht einschüchtern zu lassen, basiert auf dem Kinderbuch von Philip Waechter und wird am RLT mit einer gehörigen Portion Mutmachmusik erzählt. Die Liedtexte entstammen dabei der Feder von Thomas Wolff und Wanja Olten, die bereits die Songs für die Vertonung der Geschichte als symphonisches Pop-Hörbuch geschrieben haben. Aus diesen beiden Vorlagen entwickelte Grit Lukas mit dem Ensemble zusammen während der Proben die Spielfassung für das RLT. Die eingängige Musik dazu entwickelte für die Produktion Johannes Mittl, der auch live auf der Bühne dabei sein wird. In der Inszenierung von Grit Lukas entsteht mit einfachen theatralen Mitteln ein gruseliger Theaterspaß im Bühnen- und Kostümbild von Lena Hiebel, das mit nur wenigen Elementen auskommt und dabei geschickt eine Projektionsfläche für phantasievolle Kinderaugen schafft. 

 

REGIE

Grit Lukas wurde in Brandenburg an der Havel geboren und lebt seit 2017 in Berlin. Sie studierte von 2005-2010 an der Universiät Hildesheim Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis mit dem Schwerpunkt Theater. 2011 bis 2014 assistierte sie am Theater Trier und von 2014 bis 2017 am Schauspielhaus Magdeburg während der Schauspieldirektion von Cornelia Crombholz. In Magdeburg entstand unter anderem ihre Uraufführungsinszenierung „Mongos“ von Sergej Gößner, die zum „Heidelberger Stückemarkt 2018“ und zu den „Mülheimer Theatertagen 2019“ eingeladen wurde. 2019 setzte sie die Zusammenarbeit mit Sergej Gößner am Thalia Theater Halle in Form eines Stückauftrags fort. Die Uraufführung „Wegklatschen. Applaus für Bonnie & Clyde“ hatte im November 2019 Premiere. 2020 wurde sie für ihre Leistungen mit dem Förderpreis des Theater Magdeburgs ausgezeichnet. Seit 2017 arbeitet sie als freie Regisseurin unter anderem am Theater Magdeburg, an den Bühnen Halle, am Landestheater Tübingen, am Tiroler Landestheater Innsbruck, an den Schauspielbühnen Stuttgart, am Theater Heilbronn, am Jungen Theater Göttingen und am Theater Vorpommern. "Rosi in der Geisterbahn" ist ihre zweite Arbeit am Rheinischen Landestheater Neuss. 

BÜHNE/KOSTÜME 

Lena Hiebel wurde in Hamburg geboren und studierte zunächst an der dortigen Universität Germanistik. Während des Studiums arbeitete sie für die Modedesignerin Annette Rufeger. 2004 wechselte sie an die Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg und studierte dort Kostümdesign bei Dirk von Bodisco und Reinhard von der Thannen. Von 2009 bis 2011 war sie feste Kostümassistentin an den Münchener Kammerspielen. Seit 2011 arbeitet sie als freie Kostüm- und Bühnenbildnerin in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Sie arbeitet mit der Regisseurin Mélanie Huber am Theater St. Gallen,  am Theater Regensburg und zuletzt am Opernhaus Zürich.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie zudem mit Nina Mattenklotz; mit ihr arbeitete sie am Staatsschauspiel Stuttgart, Schauspielhaus Zürich, dem DNT Weimar, Theater Bremen, Luzerner Theater und Lichthoftheater in Hamburg. Seit 2018 arbeitet Lena Hiebel auch mit Grit Lukas zusammen u.a. am Landestheater Tübingen und am Theater Magdeburg. „Rosi in der Geisterbahn“ ist ihre vierte gemeinsame Arbeit.

MUSIK

Johannes Mittl, geboren 1984 in Starnberg, war schon während seines Studiums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart als Pianist, Klavierpädagoge und Chorleiter aktiv. Seine erste Theaterproduktion führte ihn 2011 an das Staatstheater Karlsruhe, wo er als Keyboarder in "Du musst dein Leben ändern" in der Regie von Patrick Wengenroth mitwirkte. Seitdem erarbeitete er Musik zu knapp vierzig Theaterstücken, zuletzt am Staatsschauspiel Dresden, Staatstheater Braunschweig, Theater Konstanz, Staatstheater Oldenburg, den Wuppertaler Bühnen sowie dem Staatstheater Karlsruhe. Regelmäßige Arbeiten verbinden ihn mit Michael Talke, Schirin Khodadadian, Maria Viktoria Linke und Samuel Braun. Sein besonderes Interesse gilt dem Live-Spiel auf der Bühne.
„Rosi in der Geisterbahn“ ist seine erste Arbeit am RLT Neuss.

"Das Große Dicke Monsterbuch" von Dr. Mau.
Herausgegeben von Lena Hiebel.

Pressestimmen

Das MonsterMagazin schreibt: "...wirklich alles, was man über Monster wissen muss!!"

Titelsong: Rosi in der Geisterbahn 

Jede Nacht kommen die Monster
Schleichen sich in Rosis Traum
Ihr denkt ein Hase gegen Monster das ist ungerecht
Doch wacht ein Hase auf, schlägt er sich auch nicht schlecht 
(2x)

Hört die Geschichte von Rosi, Rosi in der Geisterbahn
Hört die Geschichte von Rosi, und was sie gegen Monster unternahm

Hier geht's zum Song!

Keine Inszenierung ohne Modell des Bühnenbildes!

Hieran arbeiten BühnenbildnerInnen schon Monate vor Probenbeginn, um eine plastische Vorstellung vom Bühnenbild zu entwickeln und diese dann mit der Regie und anderen beteiligten KünstlerInnen teilen zu können. Die beweglichen Elemente des Modells geben bereits einen Eindruck davon, was das Bühnenbild können soll, und sind eine erste Spielwiese für Regie und Ausstattung, um einen inszenatorischen Fahrplan durchs Stück zu entwickeln. Hier seht ihr nun das Bühnenbildmodell von Lena Hiebel für "Rosi in der Geisterbahn". 

 

Bühnenmodell mit 2 Modellfiguren. Rosis Schlafzimmer
Spielwiese oder was man mit den Elementen so machen kann...
Verwandlung zur Geisterbahn

Was das Modell für die Bühne ist, sind die Figurinen im Kostümbereich. 

Es handelt sich um erste, liebevoll gezeichnete und bemalte Entwürfe, die der Regie und später den SchauspielerInnen einen visuellen Eindruck geben sollen, wie das Kostümbild der Inszenierung mal aussehen wird. Im Folgenden seht ihr die Figurinen von unserer Ausstatterin Lena Hiebel für "Rosi in der Geisterbahn".

Figurine von Rosi
Figurine für unseren Musiker
Dr. Mau
Frau Gunkelmann, die Buchhändlerin
Knut Müller. Der Geisterbahnbesitzer

Fotos von der AmA-Probe: Marco Piecuch

Nelly Politt, Johannes Mittl, Stefan Schleue
Nelly Politt, Johannes Mittl
Nelly Politt
Nelly Politt
Nelly Politt, Stefan Schleue; im Hintergrund: Johannes Mittl
Stefan Schleue, Johannes Mittl
Nelly Politt, Stefan Schleue
Nelly Politt; im Hintergrund: Johannes Mittl
Nelly Politt, Stefan Schleue

Die Monster, denen Rosi begegnet, regen durchaus die Fantasie an sich zu überlegen, wie ein Monster überhaupt aussehen kann. Um eurer Fantasie Raum zu geben, haben wir an dieser Stelle eine Monstergalerie eröffnet.

Den Grundstein haben unsere Stückpatengruppen nach einem Probenbesuch gelegt. Solltet ihr nach dem Stückbesuch auch ein Monster für unsere Galerie malen wollen, dann schickt euer Bild mit der Hilfe eurer Eltern an f.herfs@rlt-neuss.de

Wir freuen uns über jedes Monster!

 

 

 

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