Die Perser
Die Perser
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Picture
Pablo Guaneme Pinilla, im Hintergrund: Richard Lingscheidt
Die Perser
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Picture
Katharina Dalichau, im Hintergrund: Richard Lingscheidt
Die Perser
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Die Perser



Premiere am 18.05.2019, Studio
 
Tragödie | nach Aischylos


Sonntag, 16. Juni 2019, 18.00 Uhr
ca. 80 Minuten (keine Pause) | Studio
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Besetzung
Regie Adrian Linz
Musik George Dhauw
Unterstützung Bühnenbild Larissa Kramarek
Unterstützung Kostüme Johannes Hoff
Dramaturgie Sebastian Zarzutzki
Einspielung Cello Amke te Wies
Mit: Katharina Dalichau
 Pablo Guaneme Pinilla 
Richard Lingscheidt
weitere Termine

Pressestimmen

Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 20.05.2019

„Begeisterter Premierenapplaus für diesen Theaterabend, der leider nur noch zweimal im Juni zu sehen sein wird."

Claus Clemens
Hier geht es zur Online-Kritik.

Unheilvolle Träume plagen die Perser-Königin Atossa, während sie auf die Rückkunft ihres Sohnes Xerxes wartet. Mit dem gesamten persischen Heer ist er gegen Griechenland gezogen, um die dortigen Stadtstaaten unter seine Herrschaft zu zwingen. So will er den gewaltigen Feldzug fortsetzen, den bereits sein verstorbener Vater Dareios begonnen hat, um Persien zu einem Weltreich zu machen. Atossas düstere Ahnungen werden jedoch zur Gewissheit. Ein Bote verkündet die verheerende Niederlage der persischen Flotte und damit den katastrophalen Untergang einer ganzen Generation. In ihrer Verzweiflung beschwört Atossa den Geist des toten Dareios herauf. Er offenbart, dass nicht Schicksal oder Götterfluch zum Untergang geführt haben, sondern allein die Verblendung, Selbstüberschätzung und Inkompetenz des eigenen Sohnes Xerxes.
Die Perser, 472 v. Chr uraufgeführt, gilt als das älteste noch erhaltene Drama der Welt. Sein Dichter Aischylos nahm acht Jahre zuvor selbst an der Seeschlacht von Salamis teil, die den historischen Kontext der Handlung bildet. Sie gilt als wichtigster Markstein in der Behauptung der abendländischen Welt gegen die militärische Bedrohung durch den Osten. Umso interessanter ist, dass Aischylos den Hergang nicht aus der Sicht der griechischen Sieger erzählt, sondern an der Niederlage der feindlichen Verlierer Anteil nimmt. Er beschwört ein albtraumhaftes und zeitloses Bild von Gier, Untergangsangst, Verblendung und politischem Scheitern.
Die Inszenierung des jungen Regisseurs Adrian Linz ist eine Kooperation mit der Akademie für Theater und Tanz Amsterdam.

Wenn Sie mehr wissen wollen
"Ein Stück Gegenwartsdramatik" - Essay von Dramaturg Sebastian Zarzutzki

Wie immer finden Sie interessante Literatur zum Thema im Theaterregal der Neusser Stadtbibliothek.