Der Kirschgarten
Der Kirschgarten
Fotograf: Björn Hickmann (Stage Picture)
Linda Riebau (Andrejewna), Hubertus Brandt (Jascha), Philipp Alfons Heitmann (Gajew)
Der Kirschgarten
Fotograf: Björn Hickmann (Stage Picture)
Hergard Engert (Charlotta), im Hintergrund: Philipp Alfons Heitmann (Gajew), Kathrin Berg (Warja)
Der Kirschgarten
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WEITERE BILDER
vorspiel

Anton Tschechow

Der Kirschgarten



Premiere am 10.05.2019, Schauspielhaus
 
Komödie // Deutsch von Angela Schanelec nach einer Übersetzung von Arina Nestieva


Sonntag, 26. Mai 2019, 14.00 Uhr
ca. 135 Minuten (eine Pause) | Schauspielhaus

Besetzung
Regie Moritz Peters
Bühne / Kostüme Christina Hillinger
Musik Tobias Schütte
Dramaturgie Marie Johannsen
Andrejewna Linda Riebau
Anja Anna Lisa Grebe
Warja Kathrin Berg
Gajew Philipp Alfons Heitmann
Lopachin Stefan Schleue
Trofimov Peter Waros
Epichodow Christoph Bahr
Pischtschick Juliane Pempelfort
Charlotta Hergard Engert
Dunjascha Johanna Freyja Iacono-Sembritzki
Jascha Hubertus Brandt
Firs Rainer Scharenberg
Pressestimmen

Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 14.05.2019

„Die zwischen Nostalgie und Erwartung gespannte Atmosphäre dieser Gutsgesellschaft vergleichen der Regisseur Moritz Peters und die Dramaturgin Marie Johannsen mit dem aktuellen Zustand Europas. […] Den Kirschgarten gibt es natürlich nicht auf der Bühne (Christina Hillinger), wohl aber eine schöne Projektion auf der Holzwand, die an japanische Motive erinnert. […] Was bei Tschechow als vorrevolutionäre Lethargie angelegt ist, verstärken (Moritz) Peters (und seine Dramaturgin Marie) Johannsen durch Texte des Schriftstellers Robert Menasse und der Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg.“

Claus Clemens
Hier geht es zur Online-Kritik.

Theater-WG, 14.05.2019

„[…] brilliert hier Christina Hillinger, die für die Kostüme, aber auch für das Bühnenbild zuständig war und sich hierfür einen sehr pfiffigen Kniff ausgedacht hat. Sie stellt eine aus einzelnen Elementen bestehende Wand, die man über die Bühne schieben kann, auf. Anfänglich sind die Elemente verbunden, später werden sie von Bühnentechnikern, die ins Spiel mit integriert werden und sowas wie Bauarbeiter spielen, auseinander gebaut und symbolisieren dann den Kirschgarten, der abgeholzt wird. Dabei hat jeder der vier Akte wirklich sein eigenes Bühnenbild, das neben der Wand, lediglich durch Scheinwerfer auf rollbaren Stativen und auf der Bühnenfläche ausgelegte LED-Röhren ergänzt wird.“

Marius Panitz
Hier geht es zur Online-Kritik.

Nach fünf Jahren kehren Ljubow Andrejewna und ihre 17-jährige Tochter Anja aus Paris in ihre Heimat Russland und auf ihr Landgut zurück, das für seinen wundervollen Kirschgarten in der ganzen Gegend berühmt ist. Doch das Gut ist mittlerweile rettungslos verschuldet. Die Zwangsversteigerung droht. Der Kaufmann Lopachin schlägt vor, den Kirschgarten abzuholzen und das Gelände parzelliert zum Bau von Sommerhäusern anzubieten. Doch die Besitzerin weigert sich, das Gut durch Verkauf zu retten. Sie kann nicht von ihm lassen, auch wenn es sie schon längst nicht mehr interessiert. Zu sehr hängt sie an ihren Erinnerungen an ihren Mann und ihren kleinen Sohn, die beide auf dem Gut gestorben sind. Anja hingegen möchte die Vergangenheit hinter sich lassen und mit dem ehemaligen Hauslehrer Trofimow ein neues Leben beginnen. Die übrigen Bewohner halten ebenfalls an ihren Erinnerungen fest und hoffen auf die finanzielle Unterstützung einer reichen Tante. Aber das Wunder geschieht nicht, der Kirschgarten wird versteigert und Lopachin wird der neue Besitzer.

Anton Tschechow bezeichnete sein Stück „Der Kirschgarten“ als Komödie. Ihren Humor erhält sie durch einen genauen Blick auf die Figuren, die auf ihre Vergangenheit fixiert sind und dabei die Zukunft verpassen. Dabei stellt Tschechow sie niemals bloß. „Der Kirschgarten“ erzählt als großes Ensemblestück von einem folgenreichen Zeitenwandel.

Anton Tschechow ist einer der bekanntesten russischen Autoren des 19. Jahrhunderts. Seine Novellen, Romane und Dramen sind bis heute nicht aus der Literatur wegzudenken. Gerade seine Dramen, neben dem „Kirschgarten“ vor allem „Die Möwe“ und „Drei Schwestern“ beweisen durch ihre vielschichtigen Charakterzeichnungen ihre Wirkungskraft.

Wenn Sie mehr wissen wollen
"Die ganze Welt ist unser Garten" - Essay von Dramaturgin Marie Johannsen

Wie immer finden Sie interessante Literatur zum Thema im Theaterregal der Neusser Stadtbibliothek.