Menschen im Hotel
Menschen im Hotel
Fotograf: Björn Hickmann (stage pictures)
Stefan Schleue (Kringelein), Pablo Guaneme Pinilla (Portier Senf), im Hintergrund: Hubertus Brandt (Baron Gaigern), Isabelle Marchewka (Harfe), Jan Kämmerer (Dr. Otternschlag), Katharina Dalichau (Grusinskaja)
Menschen im Hotel
Fotograf: Björn Hickmann (stage pictures)
Hubertus Brandt (Baron Gaigern), Teresa Zschernig (Flämmchen), Stefan Schleue (Kringelein)
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WEITERE BILDER

Vicki Baum

Menschen im Hotel



Premiere am 24.11.2018, Schauspielhaus
 
Schauspiel mit Live-Musik


Mittwoch, 23. Januar 2019, 20.00 Uhr
ca. 130 Minuten, eine Pause | Stadthalle Kleve, Kleve

Besetzung
Autor Vicki Baum
Regie Marlene Anna Schäfer
Bühne/Kostüme/Video Marina Stefan
Musik und Liedtexte Henning Brand
Russischer Text "Lied der Grusinskaja" Margaux Kier
Dramaturgie Reinar Ortmann
Grusinskaja Katharina Dalichau
Flämmchen Teresa Zschernig
Generaldirektor Preysing Peter Waros
Dr. Otternschlag Jan Kämmerer
Baron Gaigern Hubertus Brandt
Kringelein Stefan Schleue
Portier Senf Pablo Guaneme Pinilla
Harfe Isabelle Marchewka
Violine Radek Stawarz 
Johannes Platz
Pressestimmen

Die Deutsche Bühne, 25.11.2018
„Richtig spannend wird es im letzten Drittel. Da hat die junge Regisseurin Marlene Anna Schäfer ihre Figuren durch die Handlung so miteinander verbunden, dass sie sie als homogene Reisegruppe durch die Erlebniswelt von „Menschen im Hotel“ tauchen lassen kann. Da fließen dann die Vielstimmigkeit der Romanform und die starke Atmosphäre des nächtlichen „Tanzes auf dem Vulkan“ ineinander zu anspruchsvollem, hochmusikalischem Wohlfühltheater. […]So entstehen neue Figuren nach Vorbildern des Romanes, unterstützt durch drei fantastische Musiker – Harfe, Violine und alles Mögliche – im Hintergrund, verstärkt durch hervorragend gesungene Lieder. […]Wenn man also Vicki Baums „Menschen im Hotel“ unbedingt auf die Bühne bringen muss, soll man es gerne machen wie jetzt in Neuss.“
Andreas Falentin

Hier geht es zur Online-Kritik.

Theater-WG, 25.11.2018
„Die Neusser Bühne lässt Ausstatterin Marina Stefan nicht im Ansatz aussehen wie ein Hotel. Unregelmäßig verteilt sehen wir Kugellampen, einige Stühle, im hinteren Bereich eine runde Leinwand auf einem Podest, davor eine Treppe. Mitten auf der Bühne auf einer hohen traversenartigen Metallsäule steht ein sich drehendes Leuchtelement, das an Neonreklame erinnert, wie man sie auch aus den Golden Twenties kennt. Es ist klar, die Neusser machen das, wofür wir sie kennen: Sie reduzieren ihre Bühne und dieser Gedanke ist nicht verkehrt. […]Wer sich für Romanadaptionen mit viel Text und cooler Livemusik, für die Geschichten der Menschen im Hotel und auch für die Progression des Stückes interessiert, dem legen wir einen Vorstellungsbesuch sehr ans Herz.“
Marius Panitz

Hier geht es zur Online-Kritik.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 26.11.2018
„Schleue spielt wunderbar. Leidet, wütet, staunt, freut sich und schiebt damit seine Figur fast unmerklich in den Mittelpunkt. Allein Dalichau als Grusinskaja, die ihren Abstieg von der einst erfolgreichen Tänzerin zu einer an sich selbst zweifelnden und an ihrem Alter leidenden Künstlerin mit Diva-Allüren beikommen will, kann Schleues Spiel standhalten.“
Helga Bittner

Die Deutsche Bühne 01/2019
"Für die junge Regisseurin Marlene Anna Schäfer ist dieser Raum vor allem eins: Stätte der Begegnung. Sie lässt sich von Vicki Baums Dramaturgie leiten, vollzieht spielerisch nach, wie aus sieben Figuren (inklusive Rezeptionist) eine Konstellation wird. In unregelmäßigen Abständen entstehen kleine Gruppen, in die Lücken stößt die hinreißende Originalmusik von Henning Brand, die in stilgenauen Songs kulminiert."
Andreas Falentin

Ein großes Hotel im turbulenten Berlin der zwanziger Jahre lässt eine Reihe schillernder Charaktere einander begegnen: Die berühmte Balletttänzerin Grusinskaja sieht sich mit dem Ende ihrer Karriere konfrontiert. Auf ihren legendären Perlenschmuck hat es der heruntergekommene Baron Gaigern abgesehen. Der todkranke Buchhalter Kringelein möchte sich einen Hauch von Luxus gönnen und trifft unversehens auf seinen Chef, Generaldirektor Preysing. Der sucht mit einem gewagten Coup seine Firma vor dem Ruin zu retten. Das kapriziöse Flämmchen verdingt sich als Sekretärin und träumt vom Ruhm eines Filmstars. Der von Kriegswunden gezeichnete Dr. Otternschlag hat das Hotel sogar zum Mittelpunkt seiner Existenz gemacht. Mehr und mehr überkreuzen sich die Lebenswege – nicht nur am Schalter des Hotelportiers. Nach dem Verlauf von wenigen Tagen wird eine der Figuren ihr Leben verloren haben und nichts mehr so sein wie vorher.
Mit ihrem 1929 erschienenen Romanerfolg erntete Vicki Baum Weltruhm. „Menschen im Hotel“ zeichnet seine Figuren liebevoll mit ihren Stärken und Schwächen und wurde mehrfach verfilmt, unter anderem mit Greta Garbo. Wir erzählen Vicki Baums Reigen schicksalhafter Zusammentreffen als ein musikalisches Großstadtmärchen. Generaldirektor Preysing wird gespielt vom Ensemble-Neuzugang Peter Waros.


Vicki Baum (1888-1960) wurde in Wien geboren und arbeitete zunächst als Journalistin. Ihre Romane, in denen sie lebhafte Gesellschaftspanoramen zeichnete, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Im Jahr 1931 verließ sie Europa. Ihr größter Erfolg „Menschen im Hotel“ sicherte ihr eine Fahrkarte nach Hollywood und wurde mit Greta Garbo und Joan Crawford verfilmt.


Wenn Sie mehr wissen wollen
"Die Welt im Hotel" - Essay von Dramaturg Reinar Ortmann

Philipp Blom widmet sich den ,zerrissenen Jahren‘ zwischen 1918 und 1939.

Vicki Baums Roman gehört inzwischen zur Weltliteratur .

Vicki Baum im Gespräch

Wie immer finden Sie interessante Literatur zum Thema im Theaterregal der Neusser Stadtbibliothek. Hier die aktuelle Liste für „Menschen im Hotel“

Sie finden den Text zu Grusinskajas Lied (sowohl russisch als auch deutsch) hier